Online-Veranstaltung
Montag, 27. April 2026, 17:00 - 19:30 Uhr
– per Zoom –
Schulische und außerschulische Bildung bedeutet nicht politische Neutralität gegenüber rechtsextremen, demokratiefeindlichen oder menschenverachtenden Positionen - im Gegenteil. Schulische wie außerschulische Lernräume müssen Orte sein, an denen Menschenwürde, Grundrechte und demokratische Prinzipien geschützt und aktiv verteidigt werden.
Grundpfeiler des Beutelsbacher Konsenses (Überwältigungsverbot, Kontroversität, Schüler*innen-Orientierung) bleiben relevant, aber Debatten um die vermeintliche Neutralitätspflicht tragen zur Verunsicherung in Schulen und außerschulischer politischer Bildung bei.
Wir wollen auf der Veranstaltung unterschiedliche inhaltliche wie methodische Zugänge zu einer (größeren) Handlungssicherheit in Zeiten von rechtsextremer Mobilmachung aufzeigen und miteinander diskutieren. Dabei werden wir nach einem Input von Anna Schmidt (DiRex – Direkte Intervention bei Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im schulischen Kontext) unterschiedliche pädagogische Übungen vorstellen, die wir im Rahmen des Projekts „Bewegte Vielfalt in Berlin“ entwickelt haben.
Programm:
17:00 Begrüßung
17:10 – 17:40 Input zu Rechtsruck, Neutralitätsbegriff und Verwendung als Kampfbegriff der extremen Rechten sowie Auswirkungen auf schulische und außerschulische Lernorte
17:40 – 18:00 Diskussion
18 – 18:10 Pause
18:10 – 19:10 Vier parallele Methoden-Workshops:
A.) Rechtsextremismus in Social Media thematisieren
B.) Debunking/Entlarven von Antifeminismus im Kontext Rechtsextremismus
C.) Verschwörungserzählungen, Social Media in Bezug auf Antisemitismus
D.) Argumentationstraining, Handlungsoptionen
19:10 – 19:30 Auswertung und Diskussion
Wir bitten um Anmeldungen inkl. Workshop-Wunsch (Priorität und Alternative) bis zum 23.04.26 per E-Mail an:
bewegte-vielfalt@bildungsbausteine.org