Das Podium bei unserer Veranstaltung am 30.11.21
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Podiumsgespräch über [Antisemitismus und*] Rassismus in der DDR, in Ostdeutschland und in Berlin


– Perspektiven der nächsteN Generation –

Podiumsgespräch 30.11.2021


Im Gespräch:


Lydia Lierke
Politikwissenschaftlerin

Lydia Lierke, geboren 1990 in Hoyerswerda, ist Mitherausgeberin des Sammelbands »Erinnern stören. Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive«. Darin hat sie gemeinsam mit zwei anderen Autor*innen auch einen autobiografischen Beitrag über ihre Erfahrungen in Ostdeutschland als Kinder von ausländischen Vertragsarbeitern bzw. Studenten sowie einer deutschen Mutter veröffentlicht. Lydia arbeitet als Bildungskoordinatorin für Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und engagiert sich in verschiedenen antirassistischen Initiativen und Bündnissen.


Duc Ngo Ngoc
Filmemacher

Duc Ngo Ngoc, geboren 1988 in Hanoi, ist in Berlin als Kind vietnamesischer Vertragsarbeiter aufgewachsen. Er hat mehrere preisgekrönte Filme gedreht, darunter den autobiografisch inspirierten Kurzspielfilm »Obst & Gemüse«, in dem er auf humorvolle Weise von dem Verhältnis des vietnamesischen Ladeninhabers zu einem deutschen Mitarbeiter erzählt. Duc ist Masterabsolvent der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und arbeitet als freischaffender Filmemacher. Seit 2021 leitet er die »Drehs Um«- Filmworkshops, in denen er viet-deutsche Jugendliche beim Drehen ihrer eigenen Kurzfilme anleitet.

Moderation:

Tahera Ameer
BildungsBausteine e.V.

* Unsere 3. Gesprächspartnerin Stella Leder, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin sowie Autorin des im Oktober 2021 im Ullstein Verlag erschienenen Buches  »Meine Mutter, der Mann im Garten und die Rechten« über ihre deutsch-jüdische Familiengeschichte, war leider erkrankt und musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Wir planen deshalb mit ihr eine Folgeveranstaltung in 2022!


Die Veranstaltung fand am 30.11.2021 im Rahmen des Projekts „Bewegte Vielfalt in Berlin“ im Pfefferberg, Haus 13 in Berlin statt.

Gefördert durch: