Podiumsgäste und Moderatorin der Veranstaltung am 24.09.20
© Arnon Hampe/BildungsBausteine e.V.

Podiumsgespräch:

Tradition oder Transformation?

Antisemitismus und Rassismus in der DDR, in Ostdeutschland und in Berlin

Im Gespräch:
 

Anetta Kahane
Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung

Anetta Kahane, Jahrgang 1953, ist in Ostberlin in einer jüdisch-kommunistischen Familie aufgewachsen. 1990 war sie die erste und einzige „Ausländerbeauftragte“ des Ostberliner Magistrats. Seitdem engagiert sie sich – entgegen allen Anfeindungen – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus und für eine demokratische Kultur.
 

Mai-Phuong Kollath
Coach und interkulturelle Beraterin

Mai-Phuong Kollath wurde 1963 in Hanoi geboren und kam 1981 als Vertragsarbeiterin in die DDR. Sie lebte in Rostock-Lichtenhagen in dem Wohnheim, das 1992 über mehrere Tage hinweg Neonazis angegriffen wurde. Die Diplom-Pädagogin leitete 16 Jahre hauptamtlich die Migrationsberatungsstelle in Rostock und leistete aktive Vorstandsarbeit bei dem deutsch-vietnamesischen Verein Diên Hồng. Sie arbeitet heute in Berlin als Interkulturelle Beraterin und Trainerin.


Dr. Patrice G. Poutrus
Historiker, Universität Erfurt

Der gebürtige Ostberliner Patrice Poutrus (Jahrgang 1961) wurde, nach einer kurzen FDJ-Karriere, ab 1990 vom Zeitzeugen zum Zeithistoriker und Migrationsforscher. Aktuell arbeitet er im BMBF-Forschungsverbund "Diktaturerfahrung und Transformation" zur Familienerinnerung an die DDR in Thüringen.


Moderation:

Tahera Ameer
BildungsBausteine e.V.

Die Veranstaltung fand am 24.09.2020 im Rahmen des Projekts „Bewegte Vielfalt in Berlin“ im Festsaal der Berliner Stadtmission statt.

Gefördert durch: